Faschingsumzug 2016


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Im wahrsten Sinne des Wortes groß in Fahrt waren gestern die Friesener Narren. In einem kleinen, aber feinen Gaudiwurm bahnten sie sich ihren Weg durch den Flößerort. Trotz des regnerischen Wetters bot sich den Gästen ein schön anzuschauendes Farbenspiel: jede Menge fantasievolle Kostüme, freche Maskierungen und tolle Motivwagen.
Mitmachen war auch heuer Ehrensache. So schlossen sich wieder örtliche Vereine und Gruppierungen und viele kleine "NachwuchsFlößer" dem illustren Zug an. Schnell entstand eine richtige kleine OpenAirPartymeile.

Musikverein sorgt für Stimmung
Für die stimmungsvolle musikalische Begleitung des lustigen Narrenvolkes zeichnete einmal mehr der örtliche Musikverein verantwortlich, der auch beim Zwischenstopp in der Ortsmitte zum Ständerla aufspielte.
Die Botschaften auf den Motivwagen waren eindeutig. Bereits jetzt wies die Krieger- und Soldatenkameradschaft Friesen auf ihr 150jähriges Gründungsfest im Jahre 2020 hin unter anderem auch mit der Aufforderung "Bei den Kriegern gibt's kein Geschrei! Drum sei auch Du beim Ehrenzug mit dabei!"
Eine Einladung sprachen auch die Pfadfinder aus: "Egal ob Indianer, Cowboy oder Polizist Die Pfadfinderschaft in Friesen vertreten ist. Drum liebe Leut', packt alles ein, um im Friesener Pfarrzentrum vertreten zu sein." Gemeint war damit der sich an den Umzug anschließende Kinderfasching, der erstmals von den Pfadfindern ausgerichtet wurde.


Kritische Bayern-Fans
Kritische Töne schlugen die örtlichen Fans des FC Bayern München an. So stand auf ihrem Wagen in großen Lettern unter anderem "Ob Blatter oder Platini. Die Fifa ist korrupt wie nie!" oder auch mit Hinweis auf die Weltmeisterschaften: "Ist denn alles nur geklaut?" Dementsprechend warfen auch einige Scheichs Geldscheine unters Volk, und auch die bezaubernden Mädchen der Friesener Tanzgruppe verteilten Tausende von Euros. Auch Süßigkeiten, Klopfer und Sekt fanden dankbare Abnehmer.
Ein Höhepunkt des Umzugs war der traditionelle "Brezelregen" vom Balkon des Backhauses Müller.
Für königlichen Glanz sorgte das Prinzenpaar aus dem benachbarten Schrubberort, Anna I. und Sebastian II. Die königlichen Hoheiten grüßten mit weiteren Protagonisten der Staaberche Fousanocht von ihrem Motivwagen herab. Danach war lange noch nicht Schluss. Bei der "AprèsParty" wurde in der Dorfmitte weiter gefeiert.